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Erklärungen E



Fragen kostet nichts, wer nicht fragt, bleibt dumm – und wer etwas nicht versteht, ist klug, wenn er fragt. Dafür haben wir im Ergo-Stülp-Museum die Erklärungsseiten für komische Wörter und Begriffe. Wenn hier eine Erklärung nicht gut genug sein sollte, solltest du z. B. deine Eltern fragen.
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Eiffel


Natürlich sprechen wir diesen Namen aus, wie er geschrieben wird. Gemeint ist damit der französische Ingenieur (Techniker) Gustave Eiffel [sprich: Güstáhw Ehféll] (1832–1923), der als Bauherr von 1887 bis 1889 den 324,82 hohen Turm aus Stahl in Paris bauen ließ. Von ihm stammen auch zahlreiche Brücken in aller Welt, der Budapester Westbahnhof, und er wirkte beim Bau des Panama-Kanals mit.

Elektronik


Elektrische Geräte brauchen Strom, also elektrische Versorgung. Sie arbeiten analog, womit gemeint ist, dass sich irgendetwas wirklich bewegt, z. B. die Zeiger der Uhr, die Trommel der Waschmaschine oder der Kontaktgeber beim Lichtschalter.
Elektronische Geräte arbeiten digital, da bewegt sich kaum noch etwas (außer z. B. der Kühlung des Computers). Winzige Teile aus sehr wertvollem Material steuern das Fließen von ganz schwachem Strom, schalten etwas ein oder aus oder führen andere Befehle aus. Diese Befehle werden programmiert, und damit ist geklärt, dass etwas Bestimmtes passiert, wenn z. B. ein bestimmter Knopf der Kamera gedrückt wird. Der Benutzer eines solchen Gerätes hat mit der Programmierung nichts zu tun, die ist schon erledigt, die hat man mitgekauft. Das "Gehirn" eines Taschenrechners ist ein Chip (sprich: Tschipp), der ungefähr so groß ist wie ein Fingernagel. Wollte man einen normalen Computer — der ja elektronisch, also digital arbeitet — mit herkömmlichen normalen Schaltteilen bauen, ihn also durch analoge Schaltung ersetzen, bräuchte man wahrscheinlich eine Garage, um ihn unterzubringen.
Der Vorteil der Elektronik ist also auf jeden Fall auch das Sparen von Platz. Heutzutage steckt Elektronik in jedem Auto, jeder Waschmaschine, jedem Geschirrspüler, jeder Kamera usw. Das sorgt dafür, dass das Gerät nicht mehr so schwerfällig ist, allerdings muss man erstmal lernen, wie man damit umgeht. Und Teile, die sich wirklich bewegen, gehen leichter kaputt. Bei elektronischen Geräten muss notfalls einfach ein kaputter Chip ausgetauscht werden.

Exponat


Aus dem Lateinischen. Exponat (das Exponat) ist ein Ausstellungsstück. Ein Museum ist stolz darauf, besonders viele oder schöne oder seltene Exponate zu haben.
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